Hampstead (London)

Hampstead, ein Londoner Stadtteil im Bezirk Camden ist ein bevorzugtes Wohnviertel der Hauptstadt, in der mehr Millionäre wohnen als anderswo im Vereinigten Königreich. Die ursprüngliche Bezeichnung war Hamestede oder homestead, also „Kleinsiedlung“.

Geschichte

Mit der Entdeckung von Eisenwasser und dessen gesundheitsfördernde Wirkung setzte die Entwicklung von Hampstead im 17. und 18. Jahrhundert ein. Dem Umstand, dass Hampstead im 19. Jahrhundert über die Schiene mit London verbunden wurde, ließ diese weiter expandieren.

Viele bekannte Persönlichkeiten ließen sich in Hampstead nieder. Kein anderer Stadtteil Londons verfügt über mehr Blue Plaques. Die öffentlich angebrachte Blue Plaque verweist als Plakette auf eine berühmte Persönlichkeit. Weitere berühmte Persönlichkeiten wie Dichter und Schriftsteller, Maler und Schauspieler, Musiker, Politiker und Wissenschaftler lebten in Hampstead. Darunter der bedeutende Dichter John Keats und John le Carré. Berühmte Maler waren John Constable, Roger Fry oder Kate Greenaway. Berühmte Küstler waren Peggy Ashcroft, Alan Bates oder Marty Feldman. Aus der Musikszene residierten in Hampshire Boy Geoge oder Sam Smith. Als Politiker sind beispielsweise William Grenville oder Ramsay MacDonald zu nennen. Bekannte Wissenschaftler waren der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud oder der Physiker J.D. Bernal Einwohner von Hampstead.

Weitere nennenswerte Anwohner waren der Zeitungsmagnat Alfred Harmsworth, der Geheimagent George Blake und die Architekten Charles Rennie Mackintosh und Erno Goldfinger.

Quelle:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hampstead_(London)

Lizenz:

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.